Aktuelles Seminar:
Streit um Amerika

Zur Geschichte – Gegenwart – Zukunft 
der vereinigten Staaten von Amerika (U.S.A.).

Immer noch werden die U.S.A. als d i e führende Weltmacht gesehen. Dabei faszinieren die U.S.A seit langem als das Land der unbegrenzten  Möglichkeiten, als das Land mit einer  langen freiheitlich-demokratischen Tradition. Den Deutschen sind die U.S.A. nach dem katastrophalen Zusammenbruch des zweiten Weltkriegs politische Freunde, Partner und Wegweiser gewesen. 

Dennoch stoßen die U.S.A. heute weltweit auf tiefes Misstrauen, ja, radikale Ablehnung. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Sie liegen in den völkerrechtlich zwielichtigen Begründungen und Ergebnissen der jüngsten Kriege gegen den Irak und gegen Afghanistan; in der rechtswidrigen Behandlung der Gefangenen in Guantanamo; in immer erneut aufflammenden Rassendiskriminierungen und in weiterhin Vollstreckungen von Todesstrafen;  in dem staatsschädigenden Parteikrieg der  Republikaner und Demokraten; zuletzt in der weltweiten Spionage in den Kommunikationsnetzen unter dem Vorwand nationaler Sicherheitsbedürfnisse.

Unser Aktuelles Seminar ist informativ und spannend.
Eine Belebung und ein Ausbau Ihres Wissens!
Wie immer: Diskussionsoffen. Reden Sie mit!
Wer auch anderswo mitreden will, der sollte unser fundiertes Seminar mitmachen. 

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1]   Dienstag, 17. Sept. 13  · 15 – 16.30 Uhr
Die Entdeckung Amerikas 1492.   Native Americans.   Die Schwarzen.
Die englische Kolonialherrschaft in Nordamerika 1607-1763. 

Als Columbus Amerika entdeckte, öffnete sich für das alte Europa eine völlig neue Welt. Spanien und Portugal übernahmen die Herrschaft über Südamerika, Groß-Britannien die Herrschaft über Nordamerika. Nordamerika entwickelte sich politisch und militärisch, wirtschaftlich und kulturell zu einer Supermacht der westlichen Welt. Ist ihre Führung für Europa auf Zukunft gesichert? 

2]   Dienstag, 24. Sept. 13  · 15 – 16.30 Uhr
Die amerikanische Revolution 1763 -1789.   Die amerikanische
Unabhängigkeitserklärung 1787 und die frühe U.S.A.- Republik seit 1789 

Meist wegen religiöser oder politischer Unterdrückung in Europa nach Nordamerika ausgewandert haben sich die neuen Amerikaner mit einem unbändigen Freiheitswillen im Unabhängigkeitskrieg gegen die Engländer die vollständige Eigenständigkeit erkämpft. Sie schafften dabei mit ihrer Unabhängigkeitserklärung schon vor der Französischen Revolution den Durchbruch zur Demokratie. Sind sie uns heute noch demokratisches Vorbild oder sind ihre Demokratieforderungen weltweit nur Show?  

3]   Dienstag, 01. Okt. 13  · 15 – 16.30 Uhr
Sklavenkonflikt und Spaltung der Union 1819-1860.  Süd- und Nordstaaten im Bürgerkrieg 1861-1877.   Wiedereingliederung der Südstaaten     

Der Bürgerkrieg zwischen den Süd- und den Nordstaaten war ein Systemstreit. Die Wirtschaft der Südstaaten basierte auf Plantagen, deren Betreibung seit Alters her nur mit Sklaven funktionierte. Die Nordstaaten waren handelsmäßig ohne Sklaven strukturiert. Beide Systeme konnten nicht in einer gemeinsamen Staatenunion gleichwertig nebeneinander existieren. Nötig war ein  Entscheidungskrieg mit Unterwerfung. Damals spielte sich in Nordamerika brutal ab, was heute in Ägypten, Syrien und im islamischen Nordafrika als Revolution abläuft:  Entwicklungskämpfe als etwas ganz Normales.

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4]   Dienstag, 15. Okt. 13  · 15 – 16.30 Uhr
Go West! Die Expansion zur Westküste bis 1900:   Auf jeden toten Büffel ein toter Indianer.   Aufstieg der United States of America.

Die Bevölkerung der U.S.A . stieg im 19. Jhdt. durch die Einwanderung aus Europa stark an. Das führte schließlich zu einer vollständigen Verschiebung der Siedlungsgrenze von der Ostküste nach Westen. Leidtragende waren die Indianer als die native americans. Durch Deportation und gezielte Vernichtung wurden sie -  ähnlich wie die Büffel -  fast ausgerottet.  Von den Millionen von Büffeln  blieben um 1900 noch knapp 100.000 übrig – fast parallel der Niedergang der Indianer.  Gleichzeitig wuchs durch  marktorientierte Landwirtschaft und eine explosionsartige Industrialisierung der amerikanische Wohlstand und schuf eine blühende urbane Kultur. 

5]   Dienstag, 22. Okt. 13  · 15 – 16.30 Uhr
Der Aufstieg der Vereinigten Staaten von Amerika zur Weltmacht.
Eintritt der USA in den ersten Weltkrieg 1917.   USA und Deutschland 

Fast 150 Jahre hat Nordamerika gebraucht, um eine stabile innere Struktur zu finden. Erst um 1900 entstanden erste außenpolitische Aktionen, zu spät für ein formales Kolonialreich. Ziel amerikanischer Außenpolitik wurde deshalb ein informeller Imperialismus: Durch gezielte wirtschaftliche und politische Einflussnahme Herrschaft ausdehnen. Der erste Weltkrieg 1914-18 bot den U.S.A. dazu die erste große Möglichkeit. Kalkuliert sind sie erst sehr spät, 1917, gegen Deutschland in den Krieg eingetreten und haben nach dem ersten Weltkrieg mit Deutschland einen eigenen Friedensvertrag geschlossen. 

6]   Dienstag, 29. Okt. 13  · 15 – 16.30 Uhr
Der Börsencrash in New York 1929.   Depression und the new deal 1931.
Die  neue Welt – Amerika:   Schneller, höher, weiter.   Alles super.

Die europäischen Staaten erholten sich nur schwer vom  ersten Weltkrieg. In Amerika dagegen prosperierten Wirtschaft, Staat und Gesellschaft in den roaring twenties. Doch dann stürzten  die Vereinigten Staaten 1929 völlig unvorbereitet in ihre größte Wirtschaftskrise und damit in  totale Depression. Doch schon 1931 wurde das Empire State Building, bis 1972 mit 381 Metern das höchste Gebäude der Welt, in 1 Jahr und 45 Tagen erbaut und damit zum neuen US-Symbol: Phönix aus der Asche – größer und stärker als je: Amerika!  

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7]   Dienstag, 12. Nov. 13  · 15 – 16.30 Uhr
Amerikas splendid Isolation.   Der Eintritt der U.S.A.  in den zweiten Weltkrieg Ende1942.   Friedenperspektiven:   Jalta 1944,  Potsdam 1945.

Der innere Wiederaufstieg machte Amerika außenpolitisch keineswegs leichtsinnig, im Gegenteil. Die Amerikaner wurden noch vorsichtiger, isolierten sich, warteten ab. Wieder griffen sie auch im 2. Weltkrieg sehr spät gegen Deutschland ein. Januar 1943 trafen sich Churchill und Roosevelt in Casablanca und beschlossen, den Krieg bis zur bedingungslosen Kapitulation Deutschlands fortzuführen. 6. Juni 1944 D-Day: Beginn ihrer Normandie-Invasion. In Jalta und Potsdam waren die U.S.A. unangefochten die westliche Großmacht Nr. 1. 

8]   Dienstag, 19. Nov. 13  · 15 – 16.30 Uhr
Die amerikanische Beherrschung des Atlantik nach 1945.
Bündnisse mit Europa.   Kalter Krieg gegen die U.D.S.S.R.

Der Aufstieg zur Supermacht Nr. 1 aber lag letztlich militärisch im neuen Nuklearpotential der Amerikaner (Hiroschima 1945). Doch darin lag zugleich auch ihre Schwäche.  Die Sowjetunion zog atomar schnell gleich, und lag raketentechnisch zeitweise deutlich vorn. Die erste Sputnik-Mondlandung der Russen 1957 wurde so zum tiefen Amerika-Schock. Die Welt war geteilt in Nato-Pakt und Warschauer Pakt, eine hochbrisante atomare Balance of Power, die jeden Augenblick (Kuba 1961) explodieren konnte. 

9]   Dienstag, 26. Nov. 13  · 15 – 16.30 Uhr
Globalisierung und Machtverschiebungen weltweit. Der Aufstieg Chinas.
Amerikas Kampf um den Pazifik im 21. Jhdt.

Durch den Zusammenbruch der Sowjetunion 1990 schien der Sieg der amerikanischen Hegemonie letztgültig. Doch die Auflösung der Balance of Power bedeutete nicht den Sieg des Westens,  sondern bewirkte eine generelle Machtverschiebung: War seit der Entdeckung Amerikas durch Columbus der Atlantik (Amerika-Europa) absolutes Zentrum der Weltgeschichte, so rückt mit Beginn des 21. Jhdts. immer stärker der Pazifik (Amerika-Asien) ins Weltzentrum. Ein völlig neues Spiel aller technischen, wirtschaftlichen, militärischen, kulturellen Kräfte. Dabei läuft Amerika nicht zwingend vorn.

 

Ein Seminar von und mit Dr. Paul Schulz 
in der neuen Räucherkate Volksdorf.
Auch gerne für Nicht-Senioren !!

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