Kunst-Seminar

 

 

 

 

 

Große Künstler, die mit ihren Bildern
ihre Zeitgenossen erschreckt und verärgert haben

Nicht weil sie die Menschen erschrecken wollten, sondern weil sie den Menschen etwas Neues mitteilen wollten. Mit ihren Bildern wollten sie über den Menschen etwas Wesentliches aussagen, über sein Inneres, seine Gefühle, seine Wünsche, seine Träume, seine Ängste und Sorgen. Wie will man das darstellen? Nur einfach “Situationen“ abmalen? Mit ihren Bildern erforschten und entdeckten sie ganz neue Wege der Kunst. Sie malten ihre Bilder so, dass ihre Bilder selbst wie Gefühle, Träume, Ängste  aussahen. Ihr Gemaltes wurde ein Spiegelbild ihres inneren Ichs. Es führte sie und auch die immer größere Zahl der begeisterten Betrachter ein Stück zur Selbsterkenntnis ihres eigenen Selbst. Deshalb ist dieses Kunst-Seminar eine großartige Ergänzung zu dem Lebensseminar auf der rechten Seite mit der Frage: Was ist der Mensch?

 

Seminar-Verlauf

Donnerstag, 21. Februar 2013 · 15 – 16.30 Uhr

Francisco Goya, der berühmte spanische Hofmaler, und sein Protest 

Immer hat er auch wunderschöne Bilder gemalt. Doch Goya war zutiefst Humanist und Anhänger der französischen Revolution. Er sah die Menschen in ihrer Not: Verfolgung, Armut, Krankheit, ihrem Altwerden. So malte er als erster Maler überhaupt Bilder mit einer klaren politischen Botschaft: Der Mensch muss gerettet werden.

Donnerstag, 28. Februar 2013 · 15 – 16.30 Uhr

Gustav Klimt. Oskar Kokoschka. Egon Schiele, die frühen Wiener Wilden

Die Drei sind Sturm gelaufen gegen den Wiener Schmäh um 1900,  gegen die verlogene Moral und die korrupten kaiserliche Gesellschaft, angetrieben von Siegmund Freuds neuen psychoanalytischen Erkenntnissen der Triebstruktur des Menschen und seinen Bedürfnissen.

Donnerstag, 07. März 2013 · 15 – 16.30 Uhr

Vincent van Gogh und die Expressionisten: Die Farbe als Befreiung

Van Gogh hat nie ein Bild verkauft. Heute schmückt er Wohnzimmer. Er malte wie wahn-sinnig Farben und Licht.  Die eigenständige Farbe der Expressionisten ist tief eingedrungen in die Darstellung des Menschseins. Sie hat die Malerei revolutioniert.

Donnerstag, 14. März 2013 · 15 – 16.30 Uhr

Picasso und der Kubismus: Die Zerstörung der natürlichen Formen

Ohne Picasso kein wirklich modernes Kunstverständnis. Mit seinem analytischen Kubismus hat er die äußere Anschauung der Dinge zerstört und mit seinem synthetischen Kubismus eine ganz neue bildnerische Wirklichkeit geschaffen. Seine künstlerische Sicht fasziniert.

Donnerstag, 21. März 2013 · 15 – 16.30 Uhr

Salvador Dali und die provokativen Träume der Surrealisten

Er war der größte Provokateur. Mit immer neuen gewagten Motiven und Ansichten, mit aufreizenden Symbolen und Szenen hat er die Betrachter herausgefordert. Warum fühlten sie sich so herausgefordert? Hat er sie in ihren innersten Wünschen und Träumen aufgedeckt? 

Donnerstag, 28. März 2013 · 15 – 16.30 Uhr

Josef Beuys und die Kunst als Revolution. 
Jeder Mensch ist ein Künstler

Die lange Entwicklung der modernen Kunst hat in Beuys ihren gedanklichen Höhepunkt gefunden: Das Leben jedes Menschen ist das eigentliche Kunstwerk. Die Maler versuchen es nur abzubilden. Bilder sind nur Kunst, soweit sie das revolutionierende Leben selbst vermitteln.

 

Ein Seminar von und mit Dr. Paul Schulz 
in der neuen Räucherkate Volksdorf.
Auch gerne für Nicht-Senioren !!

Zurück zur Übersicht